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Kontaktlinsen Wissen Sie das?
Lesen Sie hier, was Sie schon immer vermutet, aber nicht gewusst haben!

Nicht immer befasst sich hier alles mit Kontaktlinsen, Linsen Pflegemittel, Tageslinsen oder Monatslinsen. Aber es ist trotzdem sehr interessant.

Harry Potter für Blinde
Im Jahr 2005 wurde erstmals die packende Geschichte des Zauberjungen namens Harry gleichzeitig für die Sehenden, wie auch für die Blinden herausgegeben. Dafür wurde in der Brailleschrift-Druckerei auf Hochtouren gearbeitet. Die Punktschrift braucht nämlich Zeit. Alle Buchstaben und Zeichen sind 7mm hoch und müssen auf dickeres Papier gedruckt werden, damit sie auch lange befühlbar bleiben. Zudem müssen für die Blinden mehrere Bücher für dieses eine Band hergestellt werden. Würde man nämlich diese 672 Seiten Schwarzschrift in Blindenschrift in ein Buch quetschen wollen, so würde das Buch eine Höhe von ca. 80cm erlangen! Dieses Ereignis war wohl nicht gross genug, nein, dieser 6. Harry Potter Band wurde zugleich in zwei verschiedenen Versionen der Blindenschrift produziert: in der Vollschrift und der sogenannten Kurzschrift, welche wie Stenographie funktioniert.

Akupunktur
Es kann ja nicht jeder Mensch auf dieselbe Heilmethode ansprechen, einige davon sind umstritten, andere weniger. Aber geben wir doch zu, jeder Arzt empfiehlt etwas anderes und wir als Patienten müssen ausfindig machen, mit was uns am besten geholfen ist. Akupunktur scheint eine Methode zu sein, die alles zu heilen kann. Ein gewisser Dr. Hohn Boel aus Dänemark hat sich auf Augenleiden spezialisiert und verzeichnet bereits einige Erfolge bei Fehlsichtigkeiten und Augenkrankheiten. Allerdings kann nicht immer eine vollkommene Heilung eintreten, aber zumindest eine Verbesserung und die Hinderung am Fortschreiten des Leidens.

Lourdes - oder wie blind sind die Leute wirklich?
Das Geschäft mit der Blindheit! Madonna kriegt ein Kind und nennt es nach dem Wahlfartsort Lourdes. Verrückt, dass ein Popstar wie Madonna sein Kind Lourdes nennt. Dabei ist in Lourdes alles erstunken und erlogen. Das Mirakel der unversehrten Leiche ebenso wie die Maria Visionen der Bernadette Soubirous.
Sogar Blinden wurde weisgemacht, das dass Wasser von Lourdes Blinde wieder sehend mache. Leider stimmt auch diese These nicht. Der Blinde war gar nie blind. Ärzte aus Paris haben den Wunderknaben untersucht und festgestellt, dass der Blinde nach einer Explosion Verbrennungen an Händen und Gesicht erlitt. Der Arzt Dozous stellte fest, dass das Rechte Auge etwas verletzt und die Sehkraft leicht geschwächt war.
Es waren also Scharlatane die behaupteten, dass nach dem Genuss des Wassers aus der Grotte von Lourdes, Blinde wieder sehen könnten. Einfach Wunderwasser trinken und die Sehkraft wiedererlangen. So einfach geht es!
Quintessenz aus diesen Beobachtungen und Behauptungen ist, dass ab sofort alle Brillen, Kontaktlinsen und Laseroperationen mit einem Schluck Lourdeswasser vernichtet werden können. Wie Leichtgläubig muss ein Volk sein?

Rotwein ersetzt Brillen und Kontaktlinsen nicht
Aber trotzdem verhilft der mässige Konsum von Rotwein den Augen zu einer besseren und schärferen Sicht. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Inhaltsstoffe im Rotwein die heimtückische Augenkrankheit der senile Makuladegeneration (Netzhaut wird zerstört) aufhalten bzw. verlangsamen kann. Rotweintrinker haben eine 20 Prozent bessere Sehleistung als Abstinenzler, Schnappstrinker und Bierliebhaber. Besonders ältere Personen sind von dieser Augenkrankheit betroffen. Kontaktlinsen können da leider auch nicht helfen.

Wer hat die Kontaktlinsen erfunden?
Leonardo da Vinci gilt als der ideelle Erfinder der Kontaktschale. Der Zürcher Ophthalmologe Fick ist der praktische Erfinder der Skleralschale (1888). Der Pariser Ophthalmologe Kalt ist der praktische Erfinder der Korneallinse aus Glas, die er erstmalig 1888 verwandte. Leider war die Korneallinse aus Glas zu schwer und geriet in Vergessenheit. Der Durchbruch gelang Wöhlk 1946 mit der Herstellung der Korneallinse aus Acrylglas (PMMA), die kleiner, dünner und leichte als die Korneal-Glas-Schale ist und damit auch wesentlich besser Verträglichkeit zeigt. Wöhlk in Kiel 1946 und Tuohy in Kalifornien 1948 haben unabhängig voneinander die Kornealschale aus Acrylglas (PMMA) entwickelt.

Mädchen oder Junge?
Haben sie gewusst, dass in schlechten Jahren mehr Mädchen zur Welt kommen und in guten Jahren mehr Jungen? Vermutlich spielen psychische Faktoren, wie Zukunftsängste eine grosse Rolle beim Kinder kriegen. Nach dem Mauerfall in Deutschland kamen weniger männliche als weibliche Nachkommen auf die Welt. Die Frauen in Ostdeutschland haben nicht gewusst, was auf sie zukommt. Darum haben Sie mehr Mädchen auf die Welt gesetzt, damit das Überleben der Menschheit gesichert wird! Allgemein gilt die These, dass 51% der Geburten immer männlich sein wird!

Haben Sie gewusst,
dass die Tränenflüssigkeit alle 5 Minuten komplett ausgetauscht wird?
dass Sie pro Minute 15-20 Blinzeln?
dass 8% der männlichen Bevölkerung Farbenblind sind?
dass der PH-Wert der Tränenflüssigkeit 7.3 ist (eher alkalisch)!
dass sich die obersten Schichten der Hornhaut innert 72 Stunden regenerieren?
dass der Fornix kein Gallier war? Das ist die Hautfalte die verhindert, dass Ihre Kontaktlinsen hinter das Auge rutschen.
dass Ihr Auge von 7 Muskeln bewegt wird?
dass Ihre Kontaktlinsen unter Wasser nicht herausfallen können, ausser sie reiben sich die Augen? Der Wasserdruck drückt die Kontaktlinsen auf das Auge.
dass wenn sie Angst haben, sich Ihre Pupillen erweitern?
dass Ihre Hornhaut aus 80% Wasser besteht?
dass Ihre Hornhaut mit 7 Jahren ihre endgültige Grösse erreicht hat?
dass Ihre Hornhaut am morgen dicker ist als am Abend?
dass Ihr Herz 800 -1000 Liter Blut in 24 Stunden pumpt?
dass Ihr Blut 8% ihres Körpergewichtes ausmacht?
dass 1 Auge etwa 7 Gramm schwer ist?

Lokalanästhesie mit Kokain
Eine Pionierleistung nicht nur für die Augenheilkunde, sondern für die gesamte Medizin vollbrachte ein Arzt anno 1884. Er entfernte erstmals einen Fremdkörper schmerzfrei aus dem Auge, und zwar durch Einträufeln einer zweiprozentigen Kokainlösung. Auf anraten von Sigmund Freud benützte er als erster die Kokain Lokalanästhesie. Somit war Kokain das weltweit erste verlässlich wirkende Lokalanästhetikum und machte bei vielen Augenoperationen eine risikoreiche Vollnarkose überflüssig. Heute ist es in der Augenheilkunde von besseren rein synthetischen Substanzen wie Procain und Lidocain abgelöst. Diese Substanzen haben zwar die Schmerzhemmende Eigenschaft des Kokains, jedoch keine psychotrope Wirkung. Vorbild zu ihrer Synthese war die chemische Grundstruktur des Kokains.
Der Einsatz von Kokain für Operationen am Auge ist in Deutschland immer noch zugelassen.

„Hör auf mit der Taschenlampe unter der Bettdecke zu lesen“
Lesen bei schwacher Beleuchtung schädigt die Augen. Kennen Sie diesen Spruch?
Gemäss allen medizinischen Ratgebern schädigen Sie Ihre Augen nicht. Dort steht, die Warnung unserer Mütter und Väter ("Kind, lies doch nicht bei diesem Schummerlicht, du verdirbst dir ja die Augen!") sei unberechtigt. Zwar könne Lesen bei schlechter Beleuchtung zu Augenbrennen, Ermüdung und Kopfschmerzen führen - eine dauerhafte Schädigung der Augen sei jedoch ausgeschlossen. mclinsen.ch
Ein Professor stellte Versuche mit Hühnern an. Die können bekanntlich nicht lesen, doch man kann studieren, ob ihre Augen schlechter werden, wenn sie längere Zeit im Dämmerlicht leben müssen. Und siehe da:
"Geringe Helligkeit des Bildes auf der Netzhaut in Zusammenhang mit geringem Bildkontrast führen im Tiermodell des Huhns zu Kurzsichtigkeit."
Es ist also Zeit für eine Entschuldigung bei allen Eltern, über deren Alltagsweisheiten schon gespöttelt wurde. Diesmal, liebe Eltern, seid ihr im Recht! Und durch die Forschungsergebnisse, die an Scheffels Hühnern gewonnen wurden, lässt sich vielleicht endlich auch erklären, warum so viele Intellektuelle eine Brille tragen: Sie haben als Kinder einfach zuviel unter der Bettdecke gelesen. Quelle: christoph drösser

Grimassen schneiden
Stimmt es, dass die Augen beim Schielen stehen bleiben können?
Schielen Sie soviel Sie wollen - schaden wird es nicht, und wenn die Erwachsenen hundertmal das Gegenteil behaupten. Selbst auf Augenarztkongressen wird dieses Gerücht immer wieder vorgetragen. Tatsache ist aber: Es gibt keinen einzigen dokumentierten Fall, in dem übermässiges Grimassenschneiden zum Strabismus (wie das Schielen in der Fachsprache genannt wird) geführt hätte. Quelle: christoph drösser

Sind alle Babys blauäugig?
Stimmt es, dass alle Babys mit blauen Augen geboren werden?
Nicht ganz. Die meisten schwarzen Babys haben bereits bei der Geburt braune Augen. Richtig ist die Behauptung aber für alle weißen Säuglinge, also auch für die meisten Kinder, die in Europa und Nordamerika geboren werden. Der Grund dieser Blauäugigkeit: Bei der Geburt ist das Auge noch nicht voll entwickelt. Die Teile des Auges, die am wenigsten wichtig sind, differenzieren sich zuletzt. Und der Farbstoff der Regenbogenhaut ist zum Sehen nicht unbedingt notwendig - der Zweck der Pigmente besteht lediglich darin, Licht zu absorbieren und so das Auge zu schützen. Deshalb haben auch Menschen in südlichen Ländern meist dunklere Augen als ihre nördlichen Artgenossen.
Erst einige Monate nach der Geburt kommt beim Baby die Produktion des Pigments Melanin voll in Gang. Die endgültige Augenfarbe hängt nur von der Konzentration dieses einen Farbstoffs in der Iris ab - es gibt also keine unterschiedlichen Pigmente für braune, blaue und grüne Augen. Quelle: christoph drösser

Bleichgesichter hinter Glas
Hinter einer Glasscheibe wird man nicht braun?
Diese Aussage stimmt. Jedenfalls gilt das für Fensterglas und das Verbundglas der Autofenster. Doch es gibt durchaus Spezialgläser, die ultraviolettes Licht durchlassen - sonst wäre die Herstellung von Neonröhren für Solarien verlorene Liebesmüh. Die gefährlichsten UV-Strahlen sind die kurzwelligen UVC-Strahlen, vor denen uns die Ozonschicht in der Atmosphäre schützt. Die UVB-Strahlen (Wellenlänge 280 bis 315 Nanometer) stimulieren an der Hautoberfläche die Produktion von Pigmenten. Die langwelligen UVA-Strahlen (315 bis 380 Nanometer) dringen tiefer ein und können die unteren Hautschichten schädigen, ohne dass ein Effekt sichtbar wird. Um braun zu werden, braucht der Mitteleuropäer allerdings beide UV-Typen.
Fensterglas blockt UVB-Strahlen fast komplett ab, lässt aber UVA-Strahlen durch. Deshalb wird man hinter der Glasscheibe nicht braun, eine vorzeitige Alterung der Haut oder eine Sonnenallergie sind dennoch möglich. Auto-Windschutzscheiben bestehen dagegen heute meist aus Verbundglas. Die darin verarbeiteten Folien sorgen dafür, dass praktisch das gesamte UV-Spektrum absorbiert wird. Darum werden auch phototrope (verfärbende) Brillengläser nicht richtig dunkel. Quelle: christoph drösser

Intelligente Brillenträger
Es stimmt, dass Menschen mit einem höheren IQ öfter kurzsichtig sind als der Durchschnitt. Alle Brillenträger wissen es natürlich aus der täglichen Erfahrung. Die wohl umfangreichste Datensammlung umfasste 157 748 israelische Rekruten.
Ergebnis: In der Gruppe mit dem niedrigsten IQ waren 8 Prozent kurzsichtig, in der mit dem höchsten IQ dagegen 27,3 Prozent.mclinsen.ch
Die älteste Erklärung: Intelligente Kinder lesen mehr und verderben sich dadurch die Augen. Nun ist es aber höchst umstritten, inwieweit man durch Lesen überhaupt seine Augen schädigen kann. Ebenso wackelig ist die umgekehrte Erklärung: Kinder mit schlechten Augen gehen nicht so gern nach draußen, sondern beschäftigen sich mit "Nah-Aktivitäten" wie Lesen und schärfen so ihren IQ. Aber aller Erfahrung nach lässt sich der Intelligenzquotient nur sehr bedingt auf diese Weise verbessern. Bleibt die Genetik. Gibt es ein Gen (oder mehrere), das auf geheimnisvolle Weise gleichzeitig für hohe Intelligenz und für schlechte Augen sorgt? Auf diese These haben in den letzten Jahren einige Forscher ihr Augenmerk gerichtet, etwa indem sie die Geschwister von hochintelligenten Kurzsichtigen untersucht haben. Mit einer überraschend simplen Erklärung wartet Edward Miller von der Universität von New Orleans auf: Es gibt eine Korrelation zwischen Intelligenz und Gehirngröße und ebenso eine zwischen der Kurzsichtigkeit und der Größe des Augapfels. Wenn es ein Gen gibt, das Auge und Hirn überdurchschnittlich wachsen lässt, dann könnte dort der Zusammenhang liegen. Aber das ist bislang nur eine hübsche Spekulation. Quelle: christoph drösser

Die Welt steht auf dem Kopf
Das Bild der Welt steht bekanntlich auf der Netzhaut verkehrt herum und wird erst im Gehirn umgedreht. Diese Fähigkeit lernt der Mensch angeblich während der ersten Lebensmonate. Wenn man nun eine Brille aufsetzt, die das Bild auf den Kopf stellt, so soll sich nach einiger Zeit das Gehirn auf die neue Situation einstellen und das Bild wiederum korrigieren. Stimmt das? Es funktioniert tatsächlich. Sehen ist eben nicht nur eine "objektive" Projektion der Außenwelt ins Hirn - unser Denkapparat verarbeitet das Bild auf vielfältige Weise und kann sich auch erstaunlich flexibel an Veränderungen anpassen. Die ersten Versuche mit Umkehrbrillen unternahm der Psychologe George Stratton schon im Jahr 1896. Er trug an drei aufeinander folgenden Tagen eine recht sperrige Konstruktion mit zwei Röhren, nachts waren die Augen total verbunden. So erlebte er seine Umgebung insgesamt 21,5 Stunden lang Kopf stehend. Mclinsen.ch
Seine Erfahrungen: zuerst vollständige Verwirrung. Dann schaffte er es, die verkehrten Bilder sozusagen zu "übersetzen", dachte aber noch "richtig herum". Erst in der dritten Phase schließlich stimmten visuelles Erleben und körperliches Empfinden völlig überein. In den fünfziger Jahren haben vor allem die österreichischen Psychologen Ivo Kohler und Theodor Erismann ausgedehnte Versuche mit Umkehrbrillen gemacht. Sie stellten fest, dass ihre Testpersonen nach sechs Tagen das Bild im Kopf vollständig umgedreht hatten und ganz normal sehen konnten. Wenn man die Brille dann abnahm, dauerte die Umgewöhnung übrigens nur wenige Minuten. Die Forscher probierten auch Brillen aus, die rechts und links vertauschten. Nach einigen Wochen mit einer solchen Brille konnten die Probanden sogar mit dem Motorrad durch die Stadt rasen. Quelle: christoph drösser stimmt’s

Starke Strahlen
Stimmt es, dass die Strahlenbelastung, der Passagiere während eines Interkontinentalflugs ausgesetzt sind, deutlich größer ist als etwa bei einer Thorax-Aufnahme mit einem modernen Röntgengerät? Diese Behauptung brachte meine Tochter aus dem Physikunterricht mit. Der Physiklehrer hat Recht. Die Erde ist einem Dauerbeschuss von geladenen Teilchen aus dem Weltall ausgesetzt, der kosmischen Strahlung. Auf der Erdoberfläche kommt nicht viel davon an, weil das Magnetfeld der Erde den größten Teil ablenkt. Gefährlicher wird die Strahlung in großer Höhe sowie in der Nähe der Pole - dort münden die Magnetfeldlinien in den Globus, und die Strahlung gelangt in tiefere Luftschichten. Die amerikanische Luftaufsichtsbehörde hat berechnet, dass die Strahlenbelastung bei einem Flug von Frankfurt nach New York etwa zwei Thorax-Aufnahmen entspricht, bei einem Flug über die Polarroute nach San Francisco sogar drei. Das klingt zunächst nach sehr viel. Tatsächlich relevant wird diese Strahlung allerdings erst für Menschen, die sehr viel fliegen, vor allem für Flugbegleiter und Piloten. Die Physikalisch- Technische Bundesanstalt hat ausgerechnet, dass für diese Personengruppe die durchschnittliche jährliche Strahlenbelastung fünf Millisievert beträgt - ein Viertel mehr, als der Durchschnittsbürger abbekommt. Sollte man wegen der Strahlenbelastung auf Langstreckenflüge verzichten? Wer dieses Risiko scheut, sollte auch anderen Strahlenquellen aus dem Weg gehen und zum Beispiel nicht mehr ins Gebirge fahren oder gar dort wohnen. Gegenüber der Zusatzdosis, die er dort bekommt, sind die Strahlen im Flugzeug vergleichsweise gering. Quelle: christoph drösser stimmt’s

Augentraining
Ich trage seit kurzem eine Brille und habe nun von vielen Leuten gehört, dass meine Augen durch das Tragen einer Brille immer schlechter würden. Ist das wahr? Der Gedanke hinter dieser Vermutung ist, dass durch eine Brille die Augenmuskulatur zu "faul" werde und man sie deshalb nicht genügend trainiere. Das ist aber eine irrige Vorstellung, betonen die Verbände der deutschen Augenärzte und Augenoptiker. Ein Mensch hat eine Fehlsichtigkeit, wenn die Geometrie seines Augapfels so verzerrt ist, dass der Fokus des Bildes, das durch die Linse gebündelt wird, vor oder hinter der Netzhaut liegt - und nicht genau darauf, wie es eigentlich sein sollte. Das wird durch die "Vorgeschaltete" Linse der Brille korrigiert. Dadurch hat der Brillenträger etwa die gleichen Voraussetzungen wie ein Normalsichtiger. Und dessen Augen werden ja auch nicht schlechter, weil er zu faul wäre. Die Muskeln haben immer noch genug damit zu tun, die Linse auf nahe oder weiter entfernte Objekte "scharf zu stellen". Wenn die Augen im Lauf der Jahre altersbedingt schlechter werden, dann liegt das nicht an schlaffen Muskeln, sondern an der nachlassenden Flexibilität der Linse. Die Mär, dass man Fehlsichtigkeit durch "Augengymnastik" korrigieren könne, ist vor allem auf ein Buch von William Bates zurückzuführen, das 1920 erschien. Dessen Sehübungen haben aber ihre Wirksamkeit nie in wissenschaftlichen Studien unter Beweis stellen können. Quelle: christoph drösser stimmt’s

Kann eine straff sitzende Krawatte das Sehvermögen beeinträchtigen?
Eine straff gebundene Krawatte kann tatsächlich die Sehschärfe mindern. In einer Studie über 94 Büroangestellte wurde nach- gewiesen, dass 67 Prozent von ihnen schlecht sahen, weil ihre Krawatten zu fest gebunden waren. Eine zu eng sitzende Krawatte verringert den Blutstrom zum Kopf und somit auch die Blutversorgung der Augen. Manche Untersucher behaupten sogar, dass enge Kragen den Blutdruck erhöhen können. Und tatsächlich kann erhöhter Blutdruck das Sehvermögen beeinträchtigen.

Einer von 12 Männern, aber nur eine von 200 Frauen ist Farbenblind.

Das menschliche Auge kann mehr als 500 verschiedene Grauwerte unterscheiden.

Beim Menschen ist die Fähigkeit, Farbunterschiede wahrzunehmen, hoch entwickelt. Dagegen kann ein Hund Grautöne viel besser unterscheiden als der Mensch.

Farben beeinflussen unsere Gesundheit. Untersuchungen ergaben, dass die Farbe ärtzlich verordneter Tabletten im Patienten bestimmte Heilserwartungen weckt. Die Patienten lieben blau (Viagra). Rot nehmen Sie als stark wirksam an. Orange und Gelb finden sie stimulierend. Weiss wird mit Betäubungsmitteln (Heroin, Kokain), Purpur mit Halluzinogen assoziiert.

Wissenschaftler nehmen an, dass jemand, der ein helles Grün wahrnimmt, stärker unter Heimweh leidet.

Auch in den Träumen können Blinde nicht sehen! Sie sehen das Leben in Träumen, wie wenn sie wach wären.

Essen Sie mehr Rüebli!
Bei Nachtblindheit ist das Stäbchensehen beeinträchtigt. Ursache kann ein Mangel an Vitamin A sein. Man nennt es auch Nyktalopie.

Um Ihre Beinmuskulatur an einem Tag so zu belasten, wie Sie routinemäßig Ihre Augenmuskeln strapazieren, müssten Sie 80 km am Stück zu Fuss gehen.

Damit Sie optimal sehen, braucht Ihre Netzhaut Sauerstoff. Deswegen sollten Sie, während Sie durch ein Teleskop schauen, nicht die Luft anhalten, sondern tief ein- und ausatmen.

Wenn Sie jemanden liebevoll betrachten, weiten sich Ihre Pupillen. Nutzen Sie dieses Phänomen aber besser nicht um die Zuneigung Ihres Partners zu testen. Die Pupillen werden ebenfalls grösser, wenn Sie jemanden voller Hass betrachten.

In jeder Sekunde dringen 400 Trillionen Lichtwellen aus dem roten Anteil des Spektrums in das menschliche Auge ein.

Menschen mit blauen, grünen oder grauen Augen haben ein überdurchschnittliches Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Untersuchungen zufolge soll die Augenfarbe auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale hinweisen. Menschen mit hellblauen Augen sind danach mit Geduld und Beharrlichkeit begabt, während Menschen mit dunkelbraunen Augen zwar impulsiv sind, aber in einer Krise meist angemessener zu reagieren pflegen.

Annähernd 35 Prozent der Frauen, die bei einer Umfrage angaben, sie hätten lieber eine andere Augenfarbe, wünschten sich grüne Augen.

Fachleute sagen, dass bereits eine Brille genügt, um die meisten Zeugen bezüglich der Identität einer Person zu Verunsichern.

Die beiden Augen eines Menschen sind nie vollkommen genau gleich

Der Abstand zwischen den Augen ist normaler weise so gross wie ein Auge breit ist

Zunehmendes Sonnenlicht aktiviert die Zwirbeldrüse. Dies löst eine allgemeine Unruhe aus, die mit einer Störung des Schlaf-Wach-Rhytmus und hormonellen Veränderungen einhergeht. Wissenschaftler behaupten, dies sei auch eine Erklärung für die Frühlingsgefühle.

Aus wievielen Haaren besteht eine Augenbraue?
Beim Durchschnittsmenschen aus etwa 550 Haaren!

Auch wenn hängende Augenlider nicht vererbt werden wie beispielweise die Haarfarbe, so ist die Neigung dazu genetisch bedingt.

Wenn Ihre Augäpfel zu lang sind, dann sind Sie kurzsichtig!!

Wie nennt man das "Weisse" im Auge?
Das ist die Sklera, die bindegewebige Hülle des Augapfels!

Die zarten Schatten, die manchmal durch das Gesichtsfeld fliegen, heissen Mouches volantes, wörtlich übersetzt "fliegende Mücken". Sie sind durch Glaskörpertrübungen bedingt, aber zum Glück nichts Ernstes.

Warum haben einige Menschen ein blaues und ein braunes Auge?
z.b. Der Sänger David Bowie.
Dieses Phänomen kommt so recht häufig vor. Ein Mensch mit verschiedenen Augenfarben z.b. das eine eher blau, das andere eher braun - hat eine so genannte Heterochromia iridis, das heisst eine Verschiedenfarbigkeit der Iris. Dies trifft auf einen von 500 Menschen zu. Normalerweise bereitet dieser Zustand keine gesundheitlichen Probleme. Die Augen funktionieren tadellos. Manche Menschen möchten aber vermeiden, dass andere die unterschiedliche Augenfarbe bemerken, und tragen deshalb getönte Kontaktlinsen.

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